Aufschieberitis – Ja, das mache ich gleich!

Es gibt viele Formulierungen, die für die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern eine Art von Stresstest bedeuten. Dazu gehört der Satz: „Mach ich gleich!“ „Gleich“ bedeutet aus der Sicht vieler Mütter oder Väter ein „Sofort“, aus der Perspektive der Heranwachsenden aber etwas völlig anderes: Für den einen stellt „Gleich“ tatsächlich ein „Sofort“, ein „Augenblickliches“ dar,…

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Rogge in der FAZ: Pubertät ist halt so.

In der Frankfurter Allgemeinen erschien am 07. April 2019 ein schöner Artikel über Rogge’s langjährige Arbeit als Erziehungsberater. Konkret geht es um den berühmt-berüchtigten Vortrag zum Thema Pubertät. Das Leben ist schon ernst genug und die Pubertät kommt, ob wir es wollen oder nicht. Manche trifft es schlimmer als andere. Und weil die Tage mit…

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Erziehung. Vom Ziehen und Begleiten.

Paul Watzlawick hat einmal formuliert, es sei unmöglich nicht zu kommunizieren. Ähnlich verhält es sich mit der Erziehung. Erziehung hat eben nichts mit Ziehen zu tun. In der indischen Philosophie gibt es ein Bild: Man schaut dem Gras beim Wachsen zu. Wenn man am Grashalm zieht, damit dieser Halm schneller wächst, dann reißt man ihn mitsamt…

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Kinder Chaos oder vom Wert der Zerstreuung

Ein zerstreutes Kind, so die landläufige Meinung, ist ein Kind, was nicht bei der Sache ist. Stimmt! Doch warum müssen Kinder bei jeder Sache sein, die von außen vorgegeben wird: Da ist der siebenjährige Malte, der im Schulunterricht aus dem Fenster schaut, weil auf dem Fensterbrett ein Zaunkönig hockt. Der ist doch viel wichtiger als…

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Vom Glück der Langeweile – Wie Kinder Zeit erleben

In einem afrikanischen Sprichwort heißt es: Man schaut dem Gras beim Wachsen zu. Wer am Halm zieht, damit es schneller wächst, der zieht ihn mitsamt seiner Wurzel aus der Erde. Der Halm welkt, er verdorrt. Erziehung stellt sich als Begleitung der Kinder ins Leben dar, sie ist keine gezielte Vorbereitung auf das Leben.

Ich Botschaften oder „Meine Eltern meckern immer nur!“

Ich Botschaften in der Kommunikation mit Kindern können viele schwierige Situationen entschärfen: „Ich rede und rede“, erzählt mir Gisela Schwarz, „rede mir den Mund fusselig, bemühe mich, freundlich zu sein, aber nichts passiert. Erst wenn ich die böse Hexe spiele, dann hören sie!“ Als sie dies entrüstet erzählt, nicken die anderen anwesenden Eltern zustimmend.