Kinder Chaos Zerstreuung

Kinder Chaos oder vom Wert der Zerstreuung

Ein zerstreutes Kind, so die landläufige Meinung, ist ein Kind, was nicht bei der Sache ist. Stimmt! Doch warum müssen Kinder bei jeder Sache sein, die von außen vorgegeben wird: Da ist der siebenjährige Malte, der im Schulunterricht aus dem Fenster schaut, weil auf dem Fensterbrett ein Zaunkönig hockt. Der ist doch viel wichtiger als die Buchstaben, die die bemühte Lehrerin ihm anbietet. Der Zaunkönig fliegt gleich weg, die Buchstaben aber bleiben.

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Ich_Botschaften_Meckern

Ich Botschaften oder “Meine Eltern meckern immer nur!”

Ich Botschaften in der Kommunikation mit Kindern können viele schwierige Situationen entschärfen: “Ich rede und rede”, erzählt mir Gisela Schwarz, “rede mir den Mund fusselig, bemühe mich, freundlich zu sein, aber nichts passiert. Erst wenn ich die böse Hexe spiele, dann hören sie!” Als sie dies entrüstet erzählt, nicken die anderen anwesenden Eltern zustimmend.

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Lob_und_Ermutigung_Kinder

Vom Loben und Ermutigen der Kinder und Eltern

Kinder zu ermutigen – das ist keine Technik, das stellt eine Kunst dar, die viel Fingerspitzengefühl erfordert und eine ständige Reflexion des eigenen erzieherischen Handelns. Der zentrale Grundsatz der Ermutigung lautet. Vertrauen Sie dem Kind! Nur so wird sein Selbstvertrauen gestärkt! Und dazu zählt: Das Kind lernt, auch eigene Unvollkommenheiten anzunehmen, sich Fehler einzugestehen, Niederlagen zu akzeptieren. Das gelingt aber nur dann, wenn es Hoffnung auf Veränderung hat.

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Lasst_Kinder_Traeumen

Neuerscheinung: Lasst die Kinder träumen!

„Lasst die Kinder träumen!“ Diesem Gedanken verpflichtet, haben meine geschätzte Kollegin und Mitautorin Angelika Bartram und ich uns auf die Spuren der kindlichen Fantasie gemacht und dem Thema ein ganzes Buch gewidmet. Wie wichtig ist sie? Und welchen, oftmals hausgemachten, erodierenden Einflüssen unterliegt sie heute? Wichtige und leider häufig übersehene Fragen, auf die wir erhellende Antworten liefern wollen. Das Buch “Lasst die Kinder träumen!” ist hier in meinem Shop erhältlich.

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Blog_Humor-Erziehung

Humor in der Erziehung

“Der Humor”, so hat Sigmund Freud einmal geschrieben, “hat nicht nur etwas Befreiendes wie der Witz und die Komik, sondern auch etwas Großartiges und Erhebendes.” Zum Humor gehörten neben dem Lachen und der Heiterkeit immer auch der Trost und das Mitgefühl. Lachen hat nichts zu tun mit Lächerlich-Machen, genauso wenig wie der Humor mit Sarkasmus oder Zynismus.

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Kinder sagen Nein

Selbstbewußte Kinder sagen “Nein!”

Eltern wollen selbstbewusste Kinder, die sich behaupten können und nicht in der Masse aufgehen. Kinder, die einzigartige Persönlichkeiten sind: Nur sind Eltern zugleich irritiert darüber, dass sich kindliches Selbstbewusstsein gegen die Eltern selber richten kann, wenn Kinder sich verweigern und den elterlichen Wünschen ein lautstarkes “Nein!” entgegenschleudern. Wer Kinder zu Eigenständigkeit erzieht, der produziert nun…

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Reizthemen in der Pubertät

Die wichtigste Entwicklungsaufgabe, die sich Pubertierenden stellt und die sie zwischen dem zehnten und fünfzehnten Lebensjahr zu bewältigen haben, ist die Umgestaltung des kindlichen in einen erwachsenen Körper. Das ist eine Aufgabe, die herausfordert, manchmal sogar überfordert. Eine Aufgabe, gegen die eine Klassenarbeit in Mathe oder Physik eine Kleinigkeit darstellt. Die Pubertierenden sind in dieser Phase weder Fisch noch Fleisch, sie hängen – und dies kann man wörtlich nehmen – irgendwie herum. Denn da entsteht ja nicht von jetzt auf gleich ein Adonis, bildet sich eine Venus aus. Da sind ja – um es salopp auszudrücken – “Mutationen” angesagt.

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Kindern Regeln und Freiraum geben

Kinder wollen wissen, woran sie sind!

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Verbindlichkeit und Geradlinigkeit in der Erziehung. Wie oft darf man eigentlich “weich” werden? Und wann sollte man Ausnahmen in der Kindererziehung nicht nur zulassen sondern sogar herbeiführen?

Eltern treten ihren Kindern gegenüber häufig sehr verbindlich auf. Das ist gut so! Zeugt das doch von Respekt und Wertschätzung! Zugleich wissen Kinder manchmal nicht, woran sie bei ihnen sind. Da wollen Mütter oder Väter etwas von Ihnen … den Rasen mähen, den Tisch abräumen, pünktlich zu Hause sein, am Mittagstisch mit der Familie sitzen. Aber dieser Wunsch kommt unverbindlich einher. Die Kinder spüren nicht: Ist ihnen das wichtig? Oder doch nicht?

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