Kinder Chaos oder vom Wert der Zerstreuung

Ein zerstreutes Kind, so die landläufige Meinung, ist ein Kind, was nicht bei der Sache ist. Stimmt! Doch warum müssen Kinder bei jeder Sache sein, die von außen vorgegeben wird: Da ist der siebenjährige Malte, der im Schulunterricht aus dem Fenster schaut, weil auf dem Fensterbrett ein Zaunkönig hockt. Der ist doch viel wichtiger als die Buchstaben, die die bemühte Lehrerin ihm anbietet. Der Zaunkönig fliegt gleich weg, die Buchstaben aber bleiben.

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Vom Glück der Langeweile – Wie Kinder Zeit erleben

In einem afrikanischen Sprichwort heißt es: Man schaut dem Gras beim Wachsen zu. Wer am Halm zieht, damit es schneller wächst, der zieht ihn mitsamt seiner Wurzel aus der Erde. Der Halm welkt, er verdorrt. Erziehung stellt sich als Begleitung der Kinder ins Leben dar, sie ist keine gezielte Vorbereitung auf das Leben.

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Ich Botschaften oder „Meine Eltern meckern immer nur!“

Ich Botschaften in der Kommunikation mit Kindern können viele schwierige Situationen entschärfen: „Ich rede und rede“, erzählt mir Gisela Schwarz, „rede mir den Mund fusselig, bemühe mich, freundlich zu sein, aber nichts passiert. Erst wenn ich die böse Hexe spiele, dann hören sie!“ Als sie dies entrüstet erzählt, nicken die anderen anwesenden Eltern zustimmend.

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Vom Loben und Ermutigen der Kinder und Eltern

Kinder zu ermutigen – das ist keine Technik, das stellt eine Kunst dar, die viel Fingerspitzengefühl erfordert und eine ständige Reflexion des eigenen erzieherischen Handelns. Der zentrale Grundsatz der Ermutigung lautet. Vertrauen Sie dem Kind! Nur so wird sein Selbstvertrauen gestärkt! Und dazu zählt: Das Kind lernt, auch eigene Unvollkommenheiten anzunehmen, sich Fehler einzugestehen, Niederlagen zu akzeptieren. Das gelingt aber nur dann, wenn es Hoffnung auf Veränderung hat.

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Neuerscheinung: Lasst die Kinder träumen!

„Lasst die Kinder träumen!“ Diesem Gedanken verpflichtet, haben meine geschätzte Kollegin und Mitautorin Angelika Bartram und ich uns auf die Spuren der kindlichen Fantasie gemacht und dem Thema ein ganzes Buch gewidmet. Wie wichtig ist sie? Und welchen, oftmals hausgemachten, erodierenden Einflüssen unterliegt sie heute? Wichtige und leider häufig übersehene Fragen, auf die wir erhellende Antworten liefern wollen. Das Buch “Lasst die Kinder träumen!” ist hier in meinem Shop erhältlich.

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Humor in der Erziehung

„Der Humor“, so hat Sigmund Freud einmal geschrieben, „hat nicht nur etwas Befreiendes wie der Witz und die Komik, sondern auch etwas Großartiges und Erhebendes.“ Zum Humor gehörten neben dem Lachen und der Heiterkeit immer auch der Trost und das Mitgefühl. Lachen hat nichts zu tun mit Lächerlich-Machen, genauso wenig wie der Humor mit Sarkasmus oder Zynismus.

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