Wenn Kinder trotzen

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Kinder zwischen dem 1. und dem 5. Lebensjahr durchlaufen eine ganz entscheidende Entwicklungsphase. Wenn Eltern wüssten, dass Trotz die Unabhängigkeitserklärung der Kinder an ihre Eltern ist, könnten sie gelassener und entspannter diesen psychologischen Kleinkrieg mit ihren Kindern führen. Jan-Uwe Rogge zeigt anhand vieler anschaulicher Beispiele Handlungsalternativen im Umgang mit den liebenswerten „kleinen Monstern“ auf.

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Beschreibung

Trotzalter: Die Wutfalle schnappt zu:

Wenn Kinder trotzen, geraten Eltern schnell an ihre eigenen Grenzen. Der Geduldsfaden reißt, der Verständnispegel tendiert Richtung null und die Kommunikation erschöpft sich in kurzen Befehlssätzen und genervten Ausrufen. Unausgesprochene Kommentare der Schwiegermutter bezüglich der Unfähigkeit, die eigenen Kinder zu erziehen, erschweren den Umgang mit dem Nachwuchs zusätzlich. Natürlich kommen die Wutausbrüche immer dann, wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann. Zum Beispiel an der Kasse im Supermarkt oder im Wartezimmer beim Arzt. Viele Eltern treibt die Trotzphase geradezu in den Wahnsinn und es fällt ihnen schwer, die Nerven zu behalten.
Jan-Uwe Rogge zeigt mit viel Verständnis für die freiheitsliebenden Trotzköpfe auf, warum diese Phase existenziell wichtig für Eltern und für Kinder ist. Eltern wollen Kinder, die einzigartig, selbstbewusst und eigenständig sind. Um das zu erreichen, müssen sich Kinder abgrenzen, sich auflehnen und trotzen. Die Trotzphase macht aus Kindern geistig autonome Menschen, die freilich noch nicht darin geschult sind, ihre Wünsche respektvoll und vorausschauend vorzutragen. Das lernt übrigens so mach Erwachsener sein Lebtag nicht.

 

Der Trotzphase mit Gelassenheit die Spitze nehmen

Eltern allerdings steht eine ganze Palette von Reaktionsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Basis für eine hilfreiche Kommunikation mit den Kleinsten bilden die fünf großen „G“:
•    Geduld
•    Gelassenheit
•    Geschicklichkeit
•    Grenzen
•    große Gefühle
Der Autor legt offen, dass die Trotzphase von Kind zu Kind anders verlaufen kann: Die Ausprägung reicht von einem zarten Frühlingssturm bis hin zu einer weltumspannenden globalen Klimakatastrophe. Entsprechend individuell können und müssen Eltern damit umgehen.
Besorgte Eltern können beruhigt sein. Jan-Uwe Rogge macht überzeugend deutlich, dass weder ein versierter Psychiater hinzugezogen werden muss, noch dass die trotzenden Kinder von bösartigen Geistern besessen sind. Trotzköpfe sind auch nicht bewusst ungehorsam und müssen deshalb hart bestraft werden. Und nebenbei bemerkt macht es ein großer Unterschied, ob Eltern ihren Kindern bei maßlos unangemessenem Verhalten klar und bestimmt ihre Grenzen aufzeigen oder durch machtorientiertes Handeln ein falsches Signal setzen.

Aufmerksamkeit durch bewusste Dramaturgie in der Trotzphase

Wer über den Verlauf der Trotzphase Bescheid weiß, kann entspannter einer turbulenten Zeit entgegen sehen und ganz neue, überraschende Lösungsansätze entwickeln. Wenn Eltern sich neben ihre Kinder stellen, ihnen Halt geben und sie zum richtigen Zeitpunkt gewähren lassen, werden sie dem großen schauspielerisches Talent ihrer Kinder auch positive Seiten abgewinnen können – denn eines ist allen Trotzköpfchen gemeinsam: Sie inszenieren ein Drama nach allen Regeln der Kunst und brauchen ein aufmerksames Publikum! Na dann, Vorhang auf!

Zusätzliche Information

Gewicht 0.25 kg

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