Kinder dürfen aggressiv sein

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Jan-Uwe Rogge

Hauen, schreien, beißen, weinen, kratzen, brüllen oder schlagen: Aggression hat viele Gesichter und der Autor Jan-Uwe Rogge meint, dass Aggressionen persönlichkeitsstiftend sind. Ja, Aggressionen zerstören, aber sie tragen darüber hinaus noch ein ganz wichtiges Potenzial in sich. Aggressionen setzen schöpferische Kräfte frei und ermöglichen damit erst, dass sich Kinder entwickeln. Aggressionen? Ja bitte, aber richtig!

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Beschreibung

Aggressive Energie in sinnvolle Bahnen lenken

Jeder Mensch hat Aggressionen, Kinder eben auch. Diese Kräfte kann man nicht einfach ignorieren geschweige denn negieren, denn das würde die Entwicklung von Kindern behindern. Wenn Kinder aggressiv sind, hilft die Aggressionserziehung. Im Prinzip geht es dabei darum, die zerstörerischen Anteile der Aggressionen zu begrenzen und stattdessen das kreative Potenzial freizusetzen. Eltern können präventiv eingreifen und intervenieren, wenn die zerstörerischen Kräfte überhandnehmen. Wie das funktioniert und was Eltern und Pädagogen mit Bedacht und zielgerichtet tun können, zeigt Jan-Uwe Rogge in seinem Ratgeber. Dabei hat er Tipps, Tricks und Hinweise für jede Altersstufe im Gepäck.

Die unendliche Geschichte der Aggression

Das Thema Aggression und die Behandlung derselben hat sich über mehrere Jahrzehnte kaum verändert. Jan-Uwe Rogge hat festgestellt, dass die Dinge, die er bereits vor 30 Jahren hinsichtlich aggressiver Kinder skizziert hat, auch heute noch Gültigkeit entfalten. Wer sich aktuell mit dem Thema Aggressivität unter Jugendlichen und Kindern auseinandersetzt, hat mit genau denselben Phänomenen, Thesen und Einschätzungen zu tun, wie vor drei Jahrzehnten. Allein dieser Umstand kann zu der Annahme verleiten, dass die alten, ausgetretenen Pfade zur Bewältigung von Aggressionen offenbar nicht besonders gut funktionieren. Oder warum hat sich sonst nichts verändert?

Ein alter Hut: Aggressionen der Jugend

Angeblich werden Kinder und Jugendliche immer brutaler und den Erwachsenen ist es ein Gräuel daran zu denken, dass diese junge Generation schon bald die Gesellschaft regiert. Wissen Sie, dass genau dieselben Bedenken bereits im Jahr 700 v. Chr. formuliert wurden? Der griechische Philosoph Hesiod schrieb damals: „Ich habe keine Hoffnung mehr für die Zukunft unseres Volkes, wenn sie von der frivolen Jugend abhängig sein sollte. Denn diese Jugend ist ohne Zweifel unerhört rücksichtslos und frühreif. Als ich noch jung war, lehrte man uns gutes Benehmen und Respekt vor unseren Eltern, aber die Jugend von heute will alles besser wissen und ist immer mit dem Munde vorweg.“ Dieser Satz könnte so oder ähnlich auch heute gesprochen worden sein.

Gesellschaftliche Veränderungen ziehen veränderte Aggressionsmuster nach sich

Die Entwicklung zeigt, dass gewaltbereite Jugendliche immer jünger und die Anlässe zur Gewalt immer geringer werden. Wie kommt es dazu und wie lässt sich wirksam gegensteuern? Selbstbewusstsein, Konfliktfähigkeit und Frustrationstoleranz sind Eigenschaften, die junge Menschen lernen müssen. Wenn sie Halt und Orientierung haben, können sie Konflikte konstruktiv lösen, können Problemen achtsam und respektvoll begegnen.
Der vorliegende Ratgeber will nicht die geschätzten und etablierten Theorien der Aggressionspädagogik neu erfinden, vielmehr will er seine Überlegungen und Handlungshinweise zum Thema vorlegen, um mögliche Alternativen aufzuzeigen. Es liegt alleine an Ihnen, neue Methoden auszuprobieren, um neue Ergebnisse zu erzielen.

Zusätzliche Information

Gewicht 0.35 kg

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